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Über mich

TV

Seit Herbst 2016 bei ORF III
Moderation der Wissenschaftssendung “Quantensprung”

2016
Moderation “Quizmaster”

4 teilige Dokureihe “Die Macht des Neuen Klimas”

2015
Co-Moderation “Servus am Morgen”

2013
Wettermoderation “Servus am Morgen”

2013
Moderation „Air Power“

2012
Live-Reporter „Red Bull Stratos“ mit Felix Baumgartner
Moderation Dokumentationen „Red Bull Stratos“

seit 2009 bei Servus TV
Moderation Wissenschaftssendung „Scientia  potentia est – wissenswert“
Moderation Wetterreportage „W wie Wetter“

2008
Gast bei „Wir sind Kaiser“
und diverse andere Gastauftritte

2006 bis 2007
Wetteranchor und Leiter der Wetterredaktion bei ATV

2005
UNIVERSUM Moderation „Azorenhoch & Islandtief“
Gast bei „Wahre Freunde“

2004
Moderation Energy Globe Award 2004
Wettermoderation bei „Expedition Österreich“

2002
UNIVERSUM Moderation „Wetterküche Alpen“

2000
„Mambo Nr. 5“ bei “Alles TV”
Moderation der Sommershow „6 im Sommer“ mit Dodo Roscic

1998
„Singing in the rain“ bei “star light”

1995 bis 1999
Wettermoderation bei „Willkommen Österreich“

Radio

2005 bis 2006
Ö3-Wecker Rubrik „Mysterium Alltag

1997 bis 2003
Ö3-Wetteranchorman 

Schrift

2015
Wetterbuch “20 Wetterregeln, die man kennen muss”

2012
Stratos Blogs in der „Kronenzeitung“

2008
Kinderbuch „Donnerwetter, Otto Frosch!“

2005
Kinderbuch „Carlas wunderbare Wetterreise“

2000 – 2003
monatliche Kolumne in der Zeitschrift „ORF-Nachlese“ 

1999
Buch „Das Wetterjahr in Österreich“ mit Co-Autor Manfred Bauer

ZAMG

2007 bis 2009 Öffentlichkeitsarbeit für Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)

 

Und so ist es bis jetzt gelaufen …

Am 29. Juli 1965 in Hohenems auf die Welt gekommen, wachse ich in der Hohenemser-Reute am Berg auf. Meine erste Lektion ist: alles, was mit dem Fahrrad so hui bergab geht, muss nachher wieder mühsam erstrampelt werden. … wohl oder übel kurble ich mir meine Leidenschaft fürs Mountainbiken an.

Das Virus wird injiziert

In der Hauptschule Hohenems will es der Zufall, dass ich mit Lehrer Fenkart den für mich genialsten Geographielehrer aller Zeiten genießen darf. Unvergesslich für mich, wie er uns beibringt zu welcher Tageszeit wir mit Rückenwind zum Bodensee radeln können und zu welcher Tageszeit mit Rückenwind wieder zurück. Das ist auch gleichzeitig der Start der Inkubationszeit mit dem Meteorologie-Virus.

Im Gymnasium Dornbirn-Schoren muss ich feststellen, wie anstrengend Faulheit ist. Ständig mit Bauchweh und völlig unvorbereitet zu Tests und Schularbeiten. Mein damaliges Motto: Ein Skandal, dass Teenager in die Schule müssen!

Für meinen Präsenzdienst verbringe ich dann jedes Wochenende im Zug von Salzburg nach Hohenems und wieder zurück – und den ganzen Stress für nicht einmal 2 Tage Heimaturlaub. Wenn man so will, genieße ich den Präsenzdienst in vollen Zügen!

Das Virus bricht aus

1984 stolpere ich fast zufällig in die „Wetterbesprechung“ in der Alten Villa am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Innsbruck. Ein familiärer Kreis von Studenten und Dozenten debattiert leidenschaftlich über das morgige Wetter. Institutsvorstand Prof. Pichler taucht im Diskussionsrausch versehentlich die Daumenspitze in die heiße Teetasse. Ich bin begeistert! Jetzt bricht das Meteorologie-Virus in mir aus.

In den Semesterferien lerne ich bei der Wildbachverbauung auf 1400m Seehöhe Teamwork. Einer pickelt, ein anderer schaufelt und wieder ein anderer schwitzt an der Schubkarre. Im Schweitzer Diepoldsau beim Landschaftsgärtner gerate ich vom Regen in die Traufe – noch mehr Schweiß an Pickel, Schaufel und Schubkarre.

Von der Schaufel zum Thermometer und dann ins Fernsehen

Schließlich verlege ich meine Sommertätigkeit vom Landschaftsdienst in die Meteorologie. An der Umweltschutzanstalt in Bregenz jongliere ich zum ersten Mal mit Datenmaterial. In der Schweiz beim Umweltamt St. Gallen programmiere ich ein Schadstoffausbreitungsmodell.

Danach folgen meine ersten Schreibversuche, immerhin für das Massenblatt „Der Rheintaler“ (13,57 Abonennten), eine Kolumne über Gewitter, Blitz, Ozon und noch vieles mehr… der noch heute legendäre „Wetterfrosch“!

Schließlich tauche ich als Studienassistent endgültig in die Welt der Meteorologie ein. Quasi autistisch forschend scheine ich für die Welt verloren … doch dann: der damalige ORF-Wetterchf Carl Michael Belcredi sucht einen Wettermann. Ich fahre mit meinem „letzten Groschen“ in der Tasche nach Wien und bewerbe mich. Was mir als Vorarlberger in Wien sofort auffällt: Die können ja kein Deutsch, die reden ganz anders!

Im Jänner 1995 marschiert die damalige Chefin von „Willkommen Österreich“ und späterer Generaldirektorin Dr. Monika Lindner mehr zufällig durch die Wetterredaktion. Meine Nase gefällt ihr und sie beschließt mich für „Willkommen Österreich“ zu casten. 3 Monate später schnalle ich meine berühmt berüchtigen Hosenträger an und lege los.

Mit olympischen Ringen in die Frühpension

Im Februar 1997 quatscht mich Bogdan Roscic an und ich verfalle ö3. Nach über 6 Jahren Tagwache um 3:15 Uhr gehe ich dann im Juni 2003 mit schweren olympischen Ringen unter den Augen in die ö3-Wecker Frühpension – und schlafe einmal so richtig aus!

Meine Frau und meine eben erst geborene Tochter sind jetzt für längere Zeit mein heißgeliebter Lebensinhalt. Es ist als wäre die Welt zum Stehen gekommen. Alles ist plötzlich so ruhig und friedlich. Ich schaue meiner Tochter einfach nur beim Wachsen zu.

Aber, es kommt, wie es kommen muss: Schon nach wenigen Monaten wird das süße Nichtstun etwas langweilig und es beginnt wieder zu kribbeln. Also fange ich mal so ein bisschen an zu schreiben. Ohne Druck und bloß keinen Stress, einfach nur so. Aber – eh klar – aus Spaß wird Ernst und mein erstes Kinderbuch „Carlas wunderbare Wetterreise“ entsteht. Gerhard Glöckler vom G&G Verlag gefällt es so gut, dass es im Frühjahr 2005 in den Buchhandlungen erscheint. Ich widme es meiner Tochter.

2005 kremple ich die Ärmel hoch und errichte von der grünen Wiese weg eine professionelle Wetterredaktion für ATV. Frohen Mutes übernehme ich die Leitung derselben – und verlasse zwei Jahre später den Sender mit der Erkenntnis: auch Chefs müssen arbeiten!

Back to the Roots

Im Herbst 2007 nehme ich den Ruf der Wildnis an und arbeite wieder dort, wo ein Meteorologe noch Meteorologe sein darf: bei der „Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik“ auf der berühmte Hohen Warte. Meine Aufgabe ist die Öffentlichkeitsarbeit. Meine Passion dabei: Den Menschen zu vermitteln, dass man mit Wenig viel erreichen kann und dass die Klimaveränderung nicht nur eine Bedrohung, sondern auch eine Chance ist. Ein gutes Gefühl!

Servus TV ruft

Im Herbst 2009 macht man mir ein aufregendes Angebot: Ich soll für den neuen Qualitätssender Servus TV eine hochwertige Wissenschaftssendung namens „Scientia potentia est“ moderieren und eine Wetterreportage machen … In den darauf folgenden 7 Jahren wurde noch viel mehr draus. Zahlreiche Wissenschaftsdokus und als Höhepunkt Dokus, Reportage, Livereporter – und das erste Interview mit dem Stratosphärenspringer.

Wieder daheim

Im Herbst 2016 folgt der Ruf zurück in den ORF. Ich darf die neue Wissenschaftssendung “Quantensprung” auf dem Kultursender ORF III moderieren. Thema der ersten Sendung: Quantenphysik mit dem großen Anton Zeilinger – was für ein Spaß!