Zugegeben, bei Photovoltaik auf Wiesen und Äckern herrscht ein bisschen Wildwuchs. Teilweise fehlen Auflagen, teilweise sind die Auflagen unsinnig. Das ist kein Vorwurf. Das ist ein völlig neues Thema, das wir erst lernen müssen.
Gottseidank hat das Umweltbundesamt den Wissenstand zu PV-Anlagen auf Wiesen und Äckern aufgearbeitet und in einem „Handbuch“ zusammengefasst. Darin wird sehr praxisnah auf die wichtigsten Fragen eingegangen. Zum Beispiel:
* Wann soll man lieber die Finger von PV-Anlagen lassen?
Antwort: Überall dort, wo die Biodiversität hoch ist. Wenn es summt und brummt. In Naturschutzgebieten oder Kernzonen von Biosphärenparks und ähnlichem…
* Wann können PV-Anlagen sinnvoll sein und sogar der Natur helfen ?
Antwort: Überall dort, wo die die Biodiversität niedrig ist, wir zum Beispiel Ackerbau oder Graswirtschaft intensiv betreiben. Hier können PV-Paneele der Natur sogar auf die Sprünge helfen. Tiere und Pflanzen kriegen neue Möglichkeiten. Der Bauer übt weniger Druck auf den Acker aus, darf sich dafür aber über eine Stromernte freuen.
Wer gerne selber im Handbuch stöbern möchte: „Policy Brief – Biodiversitätsverträgliche Gestaltung von Photovoltaik Freiflächenanlangen“